Fetthennen – Anziehungsmagnet für Insekten
Fetthennen, die im Herbst durch ihre auffallend rosa bis pinken Blüten jeden Garten verschönern, sind im Jahr 2011 zur Staude des Jahres gewählt worden. Nicht ohne Grund, denn das Sedumgewächs ist äußerst vielseitig im Garten einsetzbar, dekorativ und obendrein einfach in der Pflege.
Ihre dicken, fleischigen Blätter speichern Wasser, wodurch auch unregelmäßige Wassergaben großzügig verziehen werden. Stängel, Blätter und Blüten bleiben bei älteren Pflanzen auch nach einigen Tagen der Trockenheit aufrecht stehen und zeigen keinen welken Eindruck. Die ideale Pflanze für den unerfahrenen Hobbygärtner!
Blumenkombinationen mit der Fetthenne
Auch in Kombination mit gelben Blumen und Stauden, z.B. Sonnenhut oder Mädchenauge, bietet die kräftige Pflanze einen farblichen Kontrast, der im Garten deutliche Akzente setzt. Aber nicht nur im Gartenboden gedeiht die Fetthenne unproblematisch, auch in ausreichend großen Kübeln oder Blumenkästen kann das Sedum gezogen werden.
Sehr hübsch anzusehen sind Kombinationen von Hauswurzen und Fetthennen in rustikalen Blumengefäßen. Terrakottatöpfe, mediterran anmutende Gefäße und Behälter setzen die Pflanze in Szene.
Pflanztipps zur Fetthenne
Große Ansprüche stellt die Pflanze an den Standort nicht. Allerdings schätzt sie, wie alle Sedumarten, die sonnige Lage und wünscht einen Untergrund, der nicht allzu nass sein sollte. In Blumentöpfen und Pflanzgefäßen wird dies durch Abzugslöcher und einer Drainage erreicht, um Staunässe zu vermeiden.
Empfindlich können noch junge Pflanzen sein. Junge Fetthennen pflanzt man deshalb besser sehr vorsichtig ein, da die zarten Triebe hierbei schnell abbrechen können. Bis die Fetthenne an Größe gewonnen hat, hält man sie mäßig, aber regelmäßig feucht. Eine gute Bodenqualität dankt sie mit einer reichen Blütenfülle im Spätsommer. Bei stickstoffreichen Böden können Stiele weich werden und leicht umknicken. Wer hier entgegenwirken möchte, stützt die Staude mit Stäben.
Fetthennen als Nahrungslieferant für Insekten
Dort wo Fetthennen im Garten gepflanzt sind, kann man im Nu ganze Heerscharen von pollensuchenden Bienen und filigranen Schmetterlingen vorfinden. Im Sommer finden die Insekten an den zahlreich vorhandenen, kleinen Blüten reichlich Nahrung, weshalb die Fetthenne im naturnahen Garten keinesfalls fehlen darf.
Fotos der Fetthenne
Krankheiten der Fetthenne
Fetthennen sind kaum anfällig für Krankheiten. Lediglich feuchte Böden können eine Wurzel- oder Kronenfäule verursachen. Bei jungen Pflanzen kann Schneckenfrass im Frühjahr Schaden anrichten. Wer dies vermeiden möchte, setzt auf eine biologische Schneckenbekämpfung, die die gefräßigen Schnecken von der Fetthenne fernhält.
Film "Fetthenne als Insektenparadies"
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